HELP Kooperationspartnerschaft

ELSA & die HELP Kooperationspartnerschaft

HELP Programme

Seit 2021 ist das Council of Europe HELP Programme (Human Rights Education for Legal Professionals) offizieller Kooperationspartner von ELSA-Deutschland e.V.
Als internationaler Verein, der von und für Student:innen und Absolvent:innen geführt wird, haben wir das Ziel, unseren Mitgliedern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre vorhandenen juristischen Fähigkeiten weiterentwickeln und neue erwerben können, um mit Kommiliton:innen und erfahrenen Praktizierenden aus verschiedenen Staaten und Rechtssystemen Europas zu interagieren und für ein Berufsleben in einem internationalen Umfeld gerüstet zu sein.

Das HELP Programme ist die wichtigste Bildungsplattform des Europarates (CoE) zu Menschenrechtsthemen für derzeitige und zukünftige juristische Fachkräfte aus den 47 Mitgliedsstaaten des CoE. Sein Mandat geht auf die Empfehlung CM/Rec(2019)5 des CoE zurück, welche bekräftigt, dass Mitgliedstaaten eine universitäre Ausbildung über das System der Europäischen Menschenrechtskonvention gewährleisten sollten. Aus diesem Grund richtet sich das HELP Programme, neben Anwaltskammern und Strafverfolgungsbehörden, gerade auch an Universitäten und Jurastudent:innen. Zu dem Netzwerk an juristischen Fakultäten, die bereits mit der HELP Online-Plattform arbeiten, gehören die Universität Leiden in den Niederlanden, die Universität von Glasgow in Großbritannien, die Science Po Paris, Campus de Reims in Frankreich, die Belgrade Law School in Serbien und die West-Universität Temeswar in Rumänien. Unser Ziel, als ELSA Deutschland, ist es, die Ausbildung im Bereich der europäischen Menschenrechte im deutschen Jurastudium selbstverständlich zu machen, indem wir das HELP-Programm an unseren Universitäten fördern und Student:innen damit in Berührung bringen.

Der CoE befindet sich dabei in einer einzigartigen und privilegierten Position, um praxisnahe Trainingskurse zu entwickeln, weil er auf der Grundlage der CoE-Standards auch die einschlägige Rechtsprechung des EGMR und des EuGH sowie die Ergebnisse seiner Überwachungsgremien einbeziehen kann. Die Kurse werden von Expert:innen des CoE konzipiert, wie z.B. Anwält:innen oder Richter:innen des Straßburger Gerichtshofs oder thematischen Expert:innen aus relevanten Einheiten des CoE (Büro des Menschenrechtskommissars, Komitee zur Verhütung von Folter, Referate für Datenschutz oder Bioethik usw.). Dies garantiert die hohe Qualität und den praktischen Ansatz der HELP-Kurse.

Die Kurse behandeln das jeweilige Thema auf prägnante und interaktive Weise mit
einer Vielzahl von Anschauungsmaterial, Übungen und Verweisen auf wegweisende Fälle. HELP möchte sicherstellen, dass seine Nutzer:innen ein praktisches Verständnis dafür erlangen, wann und wie das europäische Schutzsystem anzuwenden ist.

Das Ziel der Kurse ist es, die teilnehmenden Student:innen oder Berufstätigen dafür zu sensibilisieren in ihrer alltäglichen Arbeit Menschenrechtsfragen zu erkennen und ihnen das Handwerkszeug dafür zu geben, auf diese reagieren zu können. Im Durchschnitt ist für einen HELP-Kurs eine Zeit von zwei bis drei Online-Lernstunden alle zwei Wochen über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten zu investieren. Im Anschluss an das erfolgreiche Absolvieren eines Kurses erhalten die Teilnehmenden ein personalisiertes Zertifikat des Council of Europe.

Das HELP Programme hat Euer Interesse geweckt? Dann erstellt euch hier ein Konto auf der HELP E-Learning-Plattform und teilt diese Gelegenheit mit euren Kommiliton:innen!

Mehr Details zu dem HELP Programme findet ihr in unserer Media Card.

Ansprechpartnerin

Sarah I. Pfeiffer

Direktorin für Human Rights & FP